Knick Knack

Seit ca. zwei Wochen zickt das Knie nun schon herum und das nervt ganz schön. 🤐


Immer wenn ich etwas länger mit angewinkeltem Knie sitze und dann aufstehe, sticht und knackt es heftig an der Knieaußenseite und das ist ziemlich unangenehm. Scheinbar springt im Knie eine Sehne in diesem Bereich hin und her. Am 10.07. habe ich einen Untersuchungstermin bei meinem Orthopäden und da werde ich ihm mal von meinem Knackproblem erzählen.


Dienstag hatte mir mein Therapeut schon einen Tape geklebt um das Knacken zu reduzieren. Der war aber so unangenehm, dass ich ihn gleich am anderen Tag wieder abmachen musste.


Heute war ich wieder zur KG und das Knie wurde massiert. Nun sieht es so aus, als ob ich misshandelt wurde. Es ist blau und ich darf gar nicht gegen die Stelle kommen. Es tut total weh.  Tatsächlich ist es so, dass zumindest der Druck im Knie etwas besser ist. Das Knacken ist aber noch da.😔


Wie Ihr am Bild sehen könnt, ist Krankengymnastik manchmal ganz schön hart. 



Im Sportstudio

Heute Morgen war ich zum ersten Mal nach der Operation wieder im Sportstudio. Hier habe ich auch versucht auf dem Trainingsfahrrad zu fahren und habe es tatsächlich 5 Minuten geschafft. Zwar sehr langsam und auch nicht richtig rund, aber ich habe es geschafft. Nun kann ich auch hier jetzt noch weiter trainieren.  Das Knacken ist heute etwas besser, aber immer noch da. Wenn es nicht weg geht, muss ich das meinem Orthopäden einmal zeigen. 

Ein unheimliches Knacken

Seit ein paar Tagen habe ich ein komisches Knacken im Knie. Immer wenn ich länger sitze und dann aufstehe knackt es einmal unter der Kniescheibe. Teilweise ist es etwas schmerzhaft. Ich glaube das Knacken ist seit der 100 Grad Beugung aufgetreten. Mein Therapeut hat versucht die Bänder neben der Kniescheibe zu lockern. Ob es geholfen hat, wird sich zeigen.

100 Grad

Juchuuuuu!  Heute habe ich zum ersten Mal die 100 Grad Beugung auf der Bewegungsschiene geschafft. Dadurch motiviert habe ich dann mal wieder probiert auf dem Rehafahrrad zu fahren. Das hat immer noch nicht richtig gekappt. Immerhin habe ich aber eine Umrundung mit den Pedalen geschafft. So langsam wird es...💪

Die Messe

Die Messe war sehr gut und auch mein Knie hat gut durchgehalten. Vorsichtshalber habe ich das Knie heute Abend gekühlt. 

Der Tape muss halten...

Morgen will ich zu einer Messe in die Dortmunder Westfalenhallen gehen und das wird für das Knie bestimmt anstrengend. 


Letzten Dienstag hat mir der Therapeut ein neues Tape geklebt und das war sehr gut für mein Knie.  


Ich habe es auch extra dran gelassen, in der Hoffnung, dass es für die Messe besser ist. 


Der Therapeut hat dann heute nur die Oberschenkelmuskulatur massiert. Danach fühle sich das Knie irgendwie lockerer an. Mal sehen, wie es dann morgen auf der Messe wird.

Mal wieder ein Tape

Inzwischen ist die Beugung bei ca. 90 Grad. Das ist leider immer noch zu wenig um auf dem Rehafahrrad zu fahren. Das ärgert mich total. 


Da das Knie heute etwas mehr geschwollen war, gab es dann heute mal wieder ein hübsches Tape. 

Lauftraining

Heute Nachmittag waren wir hier in Dortmund im Rombergpark. Es gab 2 Stunden Lauftraining fürs Knie. Das tat richtig gut, war aber auch ziemlich anstrengend. Nun ja, von nix kommt ja bekanntlich auch nix. 

Jippi, es geht weiter...

Um 7.35 Uhr hatte ich nun meinen ersten KG Termin im Rehazentrum. Das Beste ist, ich bin selber dorthin gefahren. Die erste Autofahrt nach der Operation. Mein Mann ist extra mitgefahren, falls ich es doch nicht geschafft hätte. So richtig gut klappt es mit dem Kupplungstreten noch nicht. Ich kann den Fuß nicht so schnell von der Kupplung nehmen und wieder draufstellen, wie man es normalerweise macht. Ich mache es jetzt so, dass ich den Fuß auf der Kupplung stehen lasse. Ich hoffe, dass es hier bald besser läuft. Die Hauptsache ist jedoch, dass ich mich ab jetzt wieder alleine fortbewegen kann und ich auf niemanden mehr angewiesen bin. 


Die ganzen KG Termine habe ich mir sehr früh geben lassen. So bekomme ich wenigstens noch einen guten Parkplatz. Ich muss nämlich darauf achten,  dass ich so stehe, das ich die Fahrertüre weit öffnen kann. Da mir ja immer noch einiges an der Kniebeugung fehlt, ist dadurch das Ein- und Aussteigen nicht so einfach.

Erst mal eine kleine Pause

Heute Morgen war ich bei meinen Orthopäden um mir die Verordnungen für die KG und das Gerätetraining zu holen.


Er hat sich mein Knie angesehen und auch eine Röntgenkontrolle gemacht. Leider ist es wohl so, dass mein linkes Knie anatomisch nicht so günstig für das künstliche Gelenk ist. Der Schaft der Prothese liegt nah an der Knochenwand und die Kniescheibe ist im linken Knie viel dünner als im rechten Knie. Deshalb hat mir mein Arzt jetzt empfohlen, die Beugung nicht zu erzwingen. Sie ist jetzt bei ca. 80 Grad und 100 Grad zu erreichen wäre wünschenswert. Außerdem meint er, dass ich noch nicht ganz ohne Gehstütze gehen soll. Dabei war ich so froh, keine mehr mitzunehmen. 


Bis zum ersten KG Termin muss ich jetzt noch bis zum 25.04. warten, da vorher kein Termin mehr frei war.  

Der letzte Rehatag

Und heute sind auch schon die 10 Tage Rehaverlängerung vorbei. Besonders fehlen wird mir das Bewegungsbad. Alle Bewegungen sind im Wasser viel leichter und gerade das Bewegungsbad hat richtig viel gebracht. 


Krankengymnastik und das Gerätetraining kann ich mir noch weiter vom Arzt verordnen lassen. Nur das Bewegungsbad leider nicht, da die Rehaeinrichtung nur Gruppentherapien machen. Die sind für mich aber wegen der Glasknochen zu gefährlich. 


Wenn also von Euch zufällig einer einen Pool bei sich zu Hause hat und ihn nicht so oft braucht, würde ich mich gerne zur Wasserbewegung zur Verfügung stellen.  😉🤣

Leider wohnen wir in einem Miethaus ohne Pool.


Gestern hatte ich auch noch die Abschlussuntersuchung beim Arzt. Er hat mir dringend dazu geraten, weiter Krankengymnastik zu machen. Ich habe ihm auch noch die Schwellung am Knie gezeigt. Er meint, dass es sich hierbei um einen Fettkörper handelt, der bei vielen Frauen vorhanden ist. Den soll ich auch nicht entfernen lassen, da es dann wahrscheinlich noch mehr Probleme fürs Knie gibt. 


Irgendwie hoffe ich, dass es doch nur ein verstecktes Osterei ist. 😉

Das versteckte Osterei

An der Außenseite vom Knie ist immer noch eine Schwellung, die einfach nicht weg geht. 


Ein Therapeut meinte gestern schon, dass es ein verstecktes Osterei ist. Wer den Schaden hat ne? Nun ja, wenn es so ist, dann müsste es ja nach Ostern von alleine weggehen. 


Vorsichtshalber hat es aber heute eine Therapeutin ein wenig behandelt. Die vermutet nämlich, dass eine kleine Narbe (vom Blutschlauch nach der OP) verwachsen ist und dadurch die Flüssigkeit im Gewebe nicht richtig fließen kann. 


Die Behandlung sieht ziemlich brutal aus, ist aber auszuhalten. Hauptsache es hilft. Zum Schluss gab es noch zwei kleine Pflaster, die den Lymphabfluss fördern sollen. Ich bin gespannt...

Autsch ....

Manche Behandlungen in der Reha sind manchmal ganz schön schmerzhaft. So wie die Behandlung bei meiner Krankengymnastik heute. Die Therapeutin heute hatte ich heute zum ersten mal. Sie hat festgestellt, dass meine untere Oberschenkelmuskulatur total verspannt ist und das die Beugung vom Knie blockiert. Sie hat dann versucht die Muskulatur zu lockern. Das tat so weh, dass ich am liebsten von der Liege gesprungen wäre. Auch jetzt, einige Stunden nach der Behandlung tut mein Oberschenkel immer noch weh. Ich hoffe, dass es morgen nicht noch schlimmer wird. 

Unter Strom

Schön wäre ja, wenn das Knie durch den Strom aufgeladen würde und sich danach automatisch beugen würde. Ist nur leider nicht so....

Und es geht lustig weiter...

Heute geht es nun in die 10 Tage Verlängerung. Leider habe ich meine KG Termine jetzt nur nicht bei meinem Lieblingstherapeuten, da so kurzfristig keine Termine mehr bei ihm frei waren.

Heute hatte ich deshalb auch bei einem anderen Therapeuten, der aber auch sehr gut war. 

Auf dem Foto stecke ich gerade in einem Lymphstrumpf. Der soll gegen die Schwellung helfen.


Mal abwarten, was die 10 Tage Verlängerung noch an Verbesserungen bringen. 


Da heute richtig schönes Wetter ist, habe ich heute Nachmittag noch etwas Lauftraining in unserer Gartenanlage gemacht. Klappte schon ganz gut. 👣

10 Tage Nachschlag

Gestern Nachmittag habe ich die Krankenkasse wegen der Verlängerung angerufen, da ich immer noch keinen Bescheid hatte. Ich war total überrascht, als mir die Dame von meiner Krankenkasse mitgeteilt hat, dass die Verlängerung bewilligt ist. Leider hat sie es dann allerdings nicht geschafft, die Bestätigung für die Verlängerung an das Rehazentrum zu faxen. Dadurch habe ich heute nun eine Rehapause, da man mich ohne den Bescheid nicht einplanen konnte.


Vorhin hat das Rehazentrum angerufen und mir mitgeteilt, dass es am Montag wieder weiter geht. 


Ich freue mich. 😁



Das war die Reha

Heute war nun schon der letzte Rehatag. Insgesamt hat sich das Knie gebessert. Die Beugung auf der Bewegungsschiene ist jetzt bei ca. 80 Grad. Leider reicht die Beugung immer noch nicht für das Trainingsfahrrad. Hierfür brauche ich mindestens 90 Grad. Die Schwellung ist auch immer noch da. Vor allem links außen ist sie noch deutlich zu sehen. Durch die Schwellung wird die Beugung immer noch blockiert. Auch Tapebänder die mir aufs Knie geklebt wurden (siehe Fotos) haben leider auch nicht so viel gebracht.


Ich  warte gerade auf die Bewilligung meiner Krankenkasse für die Verlängerung, die der Arzt am Dienstag für mich beantragt hat.


Beinahe hätte es mit einer Verlängerung nicht geklappt, da der eine Arzt mein Knie bei der Zwischenuntersuchung so gut fand, dass er der Meinung war, dass normale KG ausreichen würde. Die Schwellung, die immer noch vorhanden ist würde man in den restlichen 4 Rehatagen noch durch Lymphdrainage in den Griff bekommen. Das war nur leider nicht so und außerdem kann ich immer noch kein Auto fahren und könnte gar nicht zur KG fahren. 


Am Dienstag hatte ich dann die Abschlussuntersuchung, die aber bei einem anderen Arzt statt fand. Der sagte sofort, dass bei mir noch eine Verlängerung nötig ist und hat auch sofort 10 Tage Verlängerung beantragt. 


Ich hoffe nur, dass die Krankenkasse die jetzt auch bewilligt und sich das Knie dann noch soweit verbessert, dass ich wenigstens wieder Auto fahren kann. 

Morgens Fango, abends Tango...

Seit Freitag mache ich nun endlich meine ambulante Reha. Ich darf sie ja in dem Rehazentrum machen, in dem ich schon seit über drei Jahren in Behandlung bin und 2013 schon mal eine ambulante Reha gemacht habe. Heute war bereits mein dritter Rehatag. Bis jetzt läuft es richtig gut. Heute hatte ich das erste Bewegungsbad und das war sehr angenehm. Ganz toll fand ich, dass die Therapeutin nur für mich ihre Pause geopfert hat, damit ich ins Bewegungsbad gehen konnte. Eigentlich ist sonst nur ein Gruppentraining möglich. Da das wegen der Glasknochen zu gefährlich ist, war nur so ein Einzeltraining möglich. Darüber bin ich sehr glücklich, denn gerade die Bewegungen unter Wasser sind viel leichter und auch die Kniebeugung klappt viel besser. Leider wird ausgerechnet ab dem 18.03. das Bewegungsbad modernisiert. So ist dann nur bis zu diesem Tag noch das Unterwassertraing möglich. Insgesamt habe ich bis dahin 6 Bewegungsbäder. Die Therapeutin ist Montags und Mittwochs nicht da und so ist das Training nur Dienstags, Donnerstags und Freitags möglich. 

Dann gab es noch eine schmerzhafte Behandlung der Narbe. Die ist aufgrund der langen Behandlungspause im Gewebe verklebt. Dadurch habe ich auch das fiese Spannungsgefühl im Knie. In den nächsten Tagen wird die Therapeutin versuchen, die Verklebungen zu lösen. 

Alles in allem habe ich schon ein viel besseres Kniegefühl. Kann ja nur besser werden und dann klappt es bestimmt auch bald mit dem abendlichen Tango. 😉 

In den Ruhr Nachrichten

***BEWILLIGT***

Der Artikel war am Samstag dann doch noch nicht in der Zeitung, da die Krankenkasse erst ein Formular von mir brauchte, dass ich sie von der Schweigepflicht entbinde.


Heute hat mich dann plötzlich der Teamleiter der Rehaabteilung angerufen. Er hat mir erklärt, dass sie ja die Rehaklinik um Stellungnahme gebeten hatten, die sich aber immer noch nicht gemeldet haben. Damit ich nicht noch länger warten müsste, hätten sie jetzt im Rahmen einer Einzelfallentscheidung beschlossen, die ambulante Reha zu bewilligen. 


Ich habe mich total gefreut, obwohl ich es schon komisch finde, dass der Antrag plötzlich bewilligt wird, wo gerade die Presse bei denen nachgefragt hat.


Der Bericht wird trotzdem am Donnerstag in der Zeitung erscheinen. Die Bestätigung über die Bewilligung bekomme ich zugeschickt und ich hoffe, dass es dann ganz schnell mit der ambulanten Reha los geht. 🤗

Das Zeitungsinterview

Um 10.00 Uhr war der Reporter von unserer Tageszeitung, den Ruhr Nachrichten bei uns. Er hat auch gleich einen Fotografen mitgebracht. Beide haben nur noch mit dem Kopf geschüttelt, als sie gehört haben, wie alles nach meiner stationären Reha gelaufen ist. Der Artikel soll eventuell morgen schon in der Zeitung erscheinen. Ich hoffe, dass das dann endlich hilft.

Jetzt reicht es!

Da heute schon wieder eine Woche vergangenen ist und noch immer keine Rückmeldung von meiner Krankenkasse kam, wollte ich heute dort anrufen, um nachzufragen, was denn nun mit dem Antrag ist. 

Scheinbar hat meine Krankenkasse heute Wandertag, denn statt Mitarbeiter, kam nur eine Bandansage, dass die Barmer derzeit nicht erreichbar ist. 

Nachdem ich dann stündlich mein Glück erneut versucht habe, aber niemanden, außer das Band erreicht habe, hat es mir dann endgültig gereicht.

Ich habe bei unserer Tageszeitung angerufen und denen meinen Fall geschildert. Morgen soll mich der zuständige Mitarbeiter anrufen und einen Termin vereinbaren. Ich hoffe, dass das dann hilft. Es ist nur traurig, dass man zu solchen Schritten greifen muss. 

Total genervt

Ich bin gerade total genervt. Nichts geht weiter. Immer noch keine Rückmeldung von der Krankenkasse und das Knie ist auch immer noch geschwollen, wodurch die Beugung einfach nicht besser wird. Ich überlege echt, die Presse einzuschalten. 🤔 

Der Rückruf

Gerade als ich gedacht habe, dass mich von der Barmer keiner anruft, klingelte mein Handy. Da war es auch schon 17.00 Uhr durch.


Es war der Teamleiter vom Rehateam in Münster, der meinen Fall jetzt auf dem Tisch hat. Er hat sich angeblich auch alles genau durchgelesen. Damit er sich ein genaues Bild machen kann, hat er jetzt die Rehaklinik angeschrieben und um Stellungnahme gebeten. Sobald er die hat, würde er sich wieder bei mir melden. 


Da ja auch der Professor schon dort angerufen hat und die auch da ihre Meinung nicht geändert haben, kann ich ja schon mal davon ausgehen, dass hier nichts Gutes kommt.😔


Wenn die Krankenkasse bei der Ablehnung bleibt, kann ich dann nur noch die Presse einschalten und eventuell zu einem Anwalt gehen. 


Ist ja schon schlimm genug, dass man diese gesundheitlichen Problemen hat und dann wird man zusätzlich noch von der Krankenkasse hängengelassen. 

Abgelehnt

Heute Morgen hatte ich eine Mail vom Sachbearbeiter der Barmer in meinem Postfach. Er hat mir mitgeteilt, dass der MDK den Rehaantrag abgelehnt hat.

Unfassbar!!!!!

Ich war so sauer, dass ich der Barmer vorhin etwas auf ihr Facebookseite gepostet habe. 

Immerhin haben die sich sofort gemeldet und spätestens morgen soll sich der zuständige Mitarbeiter bei mir melden. Bin ja mal gespannt.

Mal nachgefragt

Da mein Antrag heute schon über eine Woche bei der Krankenkasse liegt, habe ich heute dort mal nachgefragt, was mit dem Antrag ist.


Die erste Dame, die ich am Telefon hatte, sagte auch gleich, dass er bewilligt ist. Da habe ich mich total gefreut. Dann kam auf einmal, dass ich einen Moment warten soll, weil sie etwas nachgucken musste.

Danach kam eine andere Dame ans Telefon, die mir gesagt hat, dass der Antrag noch zur Bearbeitung beim Kollegen liegt. Dem wollte sie dAnn mitteilen, dass es drIngend ist. Bewilligt ist der Antrag auf jeden Fall noch nicht.


Kurze Zeit später hat mich dann der Mitarbeiter angerufen und mir erklärt, dass er den Antrag jetzt an den MDK übergeben wird, ich dafür aber auch noch einen Zusatzantrag ausfüllen muss. Seiner Einschätzung nach, wird der Antrag aber abgelehnt. Ich hätte ja gerade erst eine Reha gehabt. Das die ja Fehlerhaft war, interessiert aber nicht. Im Entlassungsbericht stünde ja, dass es besser geworden ist und normale KG ausreicht. Als ich ihm gesagt habe, dass doch auch schon im Brief steht, dass ich nicht zufrieden war, meinte er, dass das ja meine subjektive Meinung sei und es wäre ja nett von der Klinik, dass die das mit in den Bericht geschrieben hätten. 


Ja ne is klar, die drehen sich das so, wie sie es brauchen. 😠😭


Damit es schneller geht, habe ich den Mitarbeiter darum gebeten, mir den Zusatzantrag zu mailen. Auch das hat zunächst nicht geklappt, da er bei meiner Mailadresse einen Buchstaben vergessen hat. Erst als ich noch einmal nachgefragt habe, hat es geklappt. 


Ich habe den Zusatzantrag auch sofort zurückgemailt und hoffe es klappt doch noch irgendwie.

Das kann doch alles nicht wahr sein.😣

Antrag für eine ambulante Reha

Es geht voran. Heute Nachmittag waren wir bei meinem Orthopäden und haben einen Antrag für eine ambulante Reha geholt. Den haben wir auch sofort zur Krankenkasse gebracht, damit die Bearbeitung schneller geht. So wie die Mitarbeiterin allerdings gesagt hat, wird es mindestens 1 1/2 bis zwei Wochen dauern, bis ich einen Bescheid bekomme. Der ganze Antrag geht morgen nach Münster zum Rehateam. Die entscheiden dann auch noch, ob der medizinische Dienst den Antrag bearbeiten muss. Ich hoffe so, dass der Antrag positiv entschieden wird und ich nicht auch noch ein Widerspruchsverfahren durchmachen muss. 

Es besteht wieder Hoffnung

Die Bilder von Professor hängen im Klinikflur.
Die Bilder von Professor hängen im Klinikflur.

Heute Mittag hatte ich einen Termin bei dem Professor der mein Knie operiert hat.


Ich hatte ihn ja in der letzten Woche angeschrieben und ihm davon berichtet, wie schlecht der Kniezustand aufgrund der schlechten Reha jetzt ist und er hat sich auch gleich, nach meiner Mail an ihn, bei mir zurückgemeldet. 


Gleich am Dienstag hat er mit der Rehaklinik telefoniert und da der Chefarzt aber nicht von seiner Meinung abgewichen ist, hat er mich zur Untersuchung eingeladen, um sich mein Knie noch einmal anzusehen. 


Dieser Termin war nun heute. Die Untersuchung hat ergeben, dass die Beugung gerade mal bei 65 Grad ist und die Muskulatur viel zu schwach ist. 


Er ist aber zuversichtlich, dass sich die Beugung noch stark verbessern wird, wenn die Schwellung weiter zurückgegangen ist. Das die jetzt auch noch nach 7 Wochen so stark ist, ist noch normal. 


Unter Narkose, bei der OP, war die Beugung übrigens bei 110 Grad. 


Er hat mir sofort ein Schreiben ausgedruckt, in dem er intensive Physiotherapie empfiehlt und zu einer ambulanten Reha rät. Er meint, dass es mit diesem Schreiben kein Problem gibt, diese auch zu bekommen. Ich muss jetzt damit entweder zum Hausarzt, oder zu meinem Orthopäden, um mir eine ambulante Reha verordnen zu lassen. 


Ich hoffe, dass es wirklich so einfach geht, wie er meint. Ich werde mich dann mal morgen weiter damit beschäftigen. Leider können wir erst morgen Nachmittag zum Arzt fahren, da mein Mann Frühschicht hat und wir dadurch nicht früher losfahren können. Ich werde aber schon mal morgen früh die Krankenkasse anrufen unf fragen zu welchem Arzt ich fahren soll. Drückt mal bitte alle ganz feste die Daumen das es jetzt endlich weiter geht. ✊

Fassungslos

Mittwoch hat mich die Dame vom Beschwerdemanagment dann endlich zurückgerufen. Der geänderte Entlassungsbericht wäre schon seit dem 06.01. an mich unterwegs und wenn ich noch etwas geändert haben möchte, soll ich mich einfach melden. Der Satz, dass ich die Behandlung als ambulante Reha weitermachen soll, wäre ebenfalls in dem Schreiben enthalten.  Kurz darauf kam dann tatsächlich das Schreiben der Klinik per Post. Allerdings war es nur ein Schreiben, in dem mir mitgeteilt wurde, was geändert werden soll und die Frage, ob ich damit einverstanden bin. Von der ambulanten Reha stand gar nichts darin.


Also habe ich der Klinik wieder eine Mail geschrieben, dass ich mit den Änderungen einverstanden bin und das noch der Zusatz mit der ambulanten Reha fehlt. Kurz darauf kam eine Rückmail, dass der Chefarzt diese Woche nicht da ist und mein Schreiben dann sofort nächste Woche bearbeiten wird. Da mir dann ja schon wieder Zeit verloren geht, habe ich noch mal nachgefragt, ob der Chefarzt keinen Stellvertreter hat.


Donnerstag kam dann die Rückmeldung, dass die Sekretärin vom Chefarzt meine Unterlagen dem Oberarzt zur Bearbeitung gegeben hat. Sobald er das bearbeitet hat, wollte sie sich wieder bei mir melden. 


Leider habe ich aber nichts von der Klinik gehört, so dass ich gestern noch mal eine Mail geschrieben habe.


Heute Morgen hat mich dann der Chefarzt der Klinik angerufen. Die Änderungen kann er gerne schreiben, aber keine Empfehlungen für eine ambulante Reha. Ich dachte, ich höre nicht richtig. Er meint, dass man zum Zeitpunkt als der Entlassungsbericht geschrieben wurde, nicht absehen konnte, dass eine ambulante Reha nötig ist. 


Ich bin echt fassungslos, dass nun niemand zuständig ist. Seit zwei Wochen hatte ich nun keine Behandlung und das, obwohl die Behandlung nahtlos weiter gehen soll. 


Ich habe jetzt den Professor angeschrieben, der die OP gemacht hat und hoffe, dass er noch eine Idee hat. 








Immer noch nicht weiter.

Heute Morgen habe ich dann die Dame vom Beschwerdemanagment endlich erreicht. Sie will sich darum kümmern und mich dann zurückzurufen, wenn sie etwas erreicht hat. 


Hat sie nur nicht gemacht. 


Also muss ich morgen wieder dort anrufen. Ich bin sauer, denn für mich ist dadurch wieder ein Tag verloren gegangen. Bin nun schon eine Woche ohne Therapie. 😣

Schei.... System

Was ein beschissenes System! Da meine stationäre Rehamaßnahme ja total doof gelaufen ist und mir praktisch dadurch auch noch eine ganze Rehawoche fehlt, sollte ich das ja als ambulante Reha weitermachen. So war ich heute Morgen bei meinem Orthopäden und da im Entlassungsbericht das nicht extra so geschrieben ist, konnte er mir keine ambulante Reha verordnen. Er war aber auch entsetzt, wie schlecht der Zustand von meinem Knie ist und kann auch nicht verstehen, warum es keine Verlängerung gegeben hat. Damit ich jetzt überhaupt eine Behandlung bekomme, hat er mir eine D1 Verordnung ausgestellt. Diese umfasst drei versvhieden Therapien. Zum Beispiel KG, Gerätetraining und Strom. Bei mir wäre z. B..eine Lymphdrainage sinnvoll, kann aber wahrscheinlich nicht sls dritte Therapie gemacht werden, da die Zeit da nicht reichen wird. Eine D1 Behandlung darf nämlich nur 50 Minuten dauern. Mein Arzt hat mich dann zur Krankenkasse geschickt, um da nachzufragen, ob die was machen können, damit er die ambulante Reha verordnen kann. NEIN, können die nicht, da das der Arzt verordnen muss. 🤔


Es ist wie immer keiner zuständig. 😡😡😡


Ich habe dann heute Nachmittag noch mal die Rehaklinik angerufen und wollte noch einmal mit der Dame vom Beschwerdemanagment sprechen, da die mir ja letzte Woche gesagt hat, dass es kein Problem sei, eine ambulante Reha verordnet zu bekommen. Leider war die Dame nicht erreichbar und so habe ich meine Rufnummer für einen Rückruf hinterlassen. Leider ist auch dieser nicht erfolgt und so werde ich da morgen früh wieder anrufen müssen. Ganz dringend muss der Entlassungsbericht korrigiert werden. Ich hoffe, dass ich morgen etwas erreichen kann. Es muss dringend mit dem Knie weitergehen, da die Beugung immer schlechter wird. Das fiese Spannungsgefühl ist auch immer noch so schlimm. Das nervt total. 😣

Eislaufen

Ich wollte ja immer schon mal eislaufen, aber mit 2 Gehstützen und operiertem Knie eher nicht. 😉


Wir waren heute Abend zu einer kleinen Weihnachtsnachfeier eingeladen und darauf habe ich mich auch sehr gefreut. 

Als wir hier zuhause losgefahren sind, war noch alles in Ordnung. Die Feier fand in Dortmund-Hombruch statt und um zu dem Bistro zu kommen, wo die Feier statt fand, mussten wir über einen Marktplatz laufen. Der war spiegelglatt, da es plötzlich Blitzeis gegeben hatte. 


Wir brauchten ewig, um über den Platz zu kommen. Teilweise konnte ich noch nicht einmal mit den Stützen halt finden. Wir haben es dann schließlich doch irgendwann geschafft heile anzukommen. 


Da ich aufgrund des Blitzeises und dem bevorstehenden Nachhauseweg keine richtige Ruhe hatte und mein Knie auch schnell kurz vorm platzen war, da ich es nicht hochlegen konnte, sind wir schon kurz nach 21.00 Uhr nach Hause gefahren. Zum Glück haben wir das such unfallfrei geschafft. ❄❄❄





Am Ball bleiben

So, damit die Beugung bis zur nächsten Behandlung, die sich ja noch hinziehen kann, nicht wieder ganz zurück geht, habe ich mir ein Notfallgerät aus der Schlafzimmerecke gekramt. 


Das ist so ein kleines Fußfahrrad, mit dem man im sitzen Fahrradfahren kann. Ist zwar nicht das dollste Trainingsgerät, aber besser als nix. 



FallNr. 506403 ist dann mal weg...

Um 9.00 Uhr ging es heute Morgen pünktlich nach Hause. Zum Glück hat wenigstens die Abreise funktioniert. 


Nachdem ich dann hier meinen Entlassungsbericht gelesen habe, wäre ich am liebsten noch mal zurückgefahren. Der Bericht stimmt an manchen Stellen überhaupt nicht.  


Es fängt schon damit an, dass die Adressen der Ärzte und der operierenden Klinik falsch sind.


Dann steht im Bericht, dass ihr nur teilweise nicht zufrieden war. Das stimmt auch nicht, denn ich war wegen der fehlenden Therapie überhaupt nicht zufrieden. Das wurde natürlich nicht erwähnt. 😠


Aus dem Bericht habe ich erfahren, dass ich im Zimmer nur mit einer Stütze laufe. Darüber war ich sehr überrascht, denn bei meiner Abschlussuntersuchung hat mich die Stationsärztin danach gefragt und ich habe ihr gesagt, dass ich das noch nicht kann. 


Es steht außerdem im Bericht, dass meine oberen Extremitäten in Ordnung sind. Da muss die Ärztin wohl hellseherische Fähigkeiten gehabt haben, denn untersucht hat sie die nicht. Sonst wäre ihr ja vielleicht die Nackenverspannung aufgefallen, von der ich bei der ersten Visite gesprochen habe und wegen der ich die Hydrojetbehandlung bekommen sollte. Die ja dann ebenfalls nur zweimal stattgefunden hat, da sie vergessen wurde eingeplant zu werden.


Hier will ich nun die Klink noch mal anschreiben und um Korrektur bitten. Die Krankenkasse werde ich ebenfalls informieren. Da die ja der Kostenträger ist, sollten die ja such wissen, wofür sie bezahlen. 


Ich hoffe nur, dass die das auch wirklich lesen und ich dann die Möglichkeit bekomme noch eine ambulante Reha zu machen.


Drückt mal bitte alle die Daumen. ✊

Der letzte Rehatag

Heute ist schon der letzte Rehatag und morgen um 9.00 Uhr geht es nach Hause. 

Da ja bei dieser Reha so ziemlich alles schiefgeaufen ist, haber ich vorhin beim Beschwerdemanagment der Rehaklinik beschwert.

Leider habe ich erst am Wochenende erfahren, dass es hier so etwas gibt. 

Da mir ja aufgrund der fehlenden Therapien eigentlich ein ganze Woche Reha fehlt und ich die Therapien ambulant weiter machen soll, wollte ich mich zumindest noch direkt mit jemanden Zuständigen sprechen. Das hat seltsamerweise auch super schnell geklappt. Wenn hier mal alles so schnell geklappt hätte. Die Dame hat mich dann auch im Zimmer aufgesucht und so konnte ich ihr meine ganze lange Beschwerdeliste vortragen.

Sie hat sich auch alles aufgeschrieben, nur ob sich da etwas ändert, da bin ich mir nicht so sicher.

Die Dame sagte auch, dass es schade ist, dass sie nicht früher von meinen Problemen erfahren hat. Tja, wie denn auch, wenn man als Patient noch nicht einmal weiß, dass es sie gibt? Das hat sie dann auch zugegeben und das soll demnächst geändert werden. Dann soll eine entsprechende Notiz in der Infomappe sein. Nur habe ich da jetzt auch nichts mehr von. 

Sie wollte sich dann auch noch erkundigen, ob ich noch eine ambulante Reha beantragen kann. Das hat sie auch gemacht und sie hat mir vorhin gesagt, dass das wohl möglich wäre. Das müsste dann nur der Arzt verordnen. Ich glaube ja noch nicht, dass das so einfach geht. Nächste Woche Montag habe ich einen Termin bei meinem Orthopäden und dann mal gucken, was der dazu sagt.

Was auch recht lustig war ist, dass ich plötzlich nach meiner Beschwerde meinen Hustensaft auch heute Mittag bekommen habe. Die letzten Tage habe ich ihn nur morgens und abends bekommen, weil dem Personal der Weg zu meinem Zimmer wohl zu weit war.

Außerdem kam dann darauf auch noch die Stationsschwester und hat sich für alle Pflegepersonalfehler entschuldigt. Sie wollte mir sogar beim packen helfen. Ist schon komisch, was so eine Beschwerde aus macht.

Mit meinem Therapieplan bin ich für heute auch fast durch. Um 17.30 Uhr gibt es noch eine Quarkpackung und dann bin ich hier mit den Therapien fertig. 

Heute Morgen hat es dann auch noch geschneit. Ich hoffe, dass der Schnee bis morgen wieder weg ist. Sonst komme ich zuhause auch nicht raus. 

Ach heute gab es noch ein kleines Erfolgserlebnis. Ich habe versucht ein paar Schritte ohne Stützen zu laufen. Es hat geklappt. Sah wahrscheinlich nicht besonders galant aus, aber immerhin hat es geklappt. 😊

Rekord gebrochen

Euch allen erst einmal ein frohes neues Jahr! 


Zum Jahreswechsel durfte ich zum Glück nach Hause und so sind wir bei meinen Eltern ganz gemütlich ins neue Jahr gegangen. 


Heute Abend musste ich dann wieder zurück in die Rehaklinik, wo ich mich dann auch gleich auf die Motorschiene begeben habe. Dieses mal habe ich sogar eine Beugung von 80 Grad geschafft! Ich hoffe, dass ich irgendwann hier noch auf 90 Grad komme. Das wird wahrscheinlich schwierig, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. 😄

Alles Quark

Heute hatte ich meine erste Quarkpackung. Ich hatte gehört, dass es diese Behandlung hier gibt und so hatte ich am Dienstag bei der Visite nachgefragt, ob ich so eine Quarkpackung auch bekommen kann. Diese Behandlung finde ich angenehmer als die Kältepackung mit Eis, die ich bis jetzt hatte.


So eine Packung war heute auch nötig, da man mir heute sämtliche Therapien eingeplant hat, die ich bis jetzt hatte. Da war aber auch alles dabei. Motorschiene, Laufband, Gerätetraining, Quarkpackung, Ergotherapie und Bewegungsbad. Heute Abend ging dann mit dem Knie gar nichts mehr. Ich hoffe, dass sich das Knie bis morgen wieder erholt hat.

Tschakka

Heute Morgen hatte ich schon meine Abschlussuntersuchung bei der Stationsärztin. Der Termin bei ihr war direkt nach meiner Behandlung beim Physiotherapeuten. Der hatte bei der Behandlung festgestellt, dass meine Kniescheibe noch sehr fest sitzt. Man kann sie zwar gut von rechts nach links verschieben, aber nicht nach oben und nach unten. Er hat mir erklärt, dass dadurch natürlich die Beugung auch behindert wird und auch noch viel zu viel Spannung im Gelenk ist. Für mich hörte sich das logisch an.


Für die russische Stationsärztin allerdings nicht. Sie hat mir gesagt, dass meine Kniescheibe gut beweglich ist. Es würde daran liegen, dass ich zu wenig machen würde. 😠


Da bin ich fast ausgerastet. Liegt ja wohl eher an der fehlenden Therapie und nicht an mir. Ich habe z.B. gestern Abend 1 1/2 Stunden freiwillig auf der Motorschiene gelegen und mich in dieser Zeit von 60 Grad Beugung um 10 Grad Beugung auf 70 Grad gesteigert. Ich war so stolz darauf und muss mir heUte sagen lassen, dass ich zu wenig mache. Unmöglich, so ein Verhalten. 😕


2 Stunden später war dann noch die allgemeine Arztvisite im Zimmer. Der Oberarzt hat mir gesagt, dass die Behandlung bei mir bestimmt 3 Monate dauern wird und man nichts mit Gewalt machen darf. Im Arztbericht wird er eine ambulante Weiterbehandlung empfehlen. Angeblich dürfen sie so etwas nur empfehlen. Die Behandlung soll möglichst nahtlos weiter gemacht werden. Das klappt doch nie im Leben. Das muss doch bestimmt erst bei der Krankenkasse beantragt werden. Da ich eine stationäre Reha hatte, wird dann bestimmt erst mal abgelehnt. Zur normalen KG kann ich nicht hin, da ich 3 Monate kein Auto fahren darf. Da ist doch schon ein Behördenkampf vorprogrammiert. 


Heute Mittag hatte ich dann auch endlich mein erstes Bewegungsbad und das auch nur, weil ich da wieder hinterher gelaufen bin. Ist schon sehr traurig, dass ich so lange auf einen Termin warten musste. Hätte ich nicht noch einmal nachgehakt, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht bekommen. Dabei ist gerade das Bewegungsbad so wichtig. Da ja am Montag mein letzter Behandlungstag ist, werde ich bestimmt nur noch einmal Bewegungsbad bekommen. Total doof!!!

 






Und wie war es bei Euch?

Und schon ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Ich hoffe Ihr hattet alle ein paar schöne Tage mit Euren Lieben. 


Heiligabend durfte ich nach dem Mittagessen nach Hause und musste bis 18.00 Uhr heute wieder in der Rehaklinik sein.


Irgendwie war es ein komisches Weihnachten, da ich ja fast gar nichts vorbereiten konnte. So hat z.B. mein Mann in diesem Jahr unseren Weihnachtsbaum alleine ausgesucht und auch fast alleine geschmückt. Das hat er sehr gut gemacht. 


Um 16.00 Uhr hatte unsere Tochter einen Auftritt in der Kirche. Da mein Mann allerdings 16.30 Uhr verstanden hat, kamen wir zu spät und wir konnten nur noch den Schluss hören. Sehen konnten wir nichts, da wir nur noch am Eingang bleiben durften und nicht durchgehen durften. Ich hatte Glück, dass mir eine Frau ihren Platz überlassen hat und ich nicht stehen musste. 


Danach ging es nach Hause wo wir zusammen mit meinen Eltern einen wunderschönen Heiligabend hatten.


Gestern ist der erste Weihnachtstag schon mal sehr gut angefangen. Mein Mann hat mich mit einem super leckeren Frühstück (siehe Foto) überrascht. Gegrn Mittag sind wir zu meinen Eltern gefahren und meine Mutter hat uns bekocht. Das hat sie dann heute noch einmal gemacht. So hatten wir zwei richtig schöne Familientage. 


Leider ging es dann heute Abend um 18.00 Uhr zurück zur Rehaklinik. Mal sehen, was diese Woche noch so bringt. 

Morgen habe ich bereits meine Abschlussuntersuchung. Mal abwarten, was das so ergibt. Vor allem wie es dann nächste Woche weitergehen soll.







Merry Christmas everyone

Auf dem Bild hier seht Ihr das Geschenk der Rehaklinik, dass jeder Patient geschenkt bekommen hat. 


Gerade hier in der Rehaeinrichtung wird einem so richtig  bewusst, dass heute nicht jeder das Glück hat, mit seinen Lieben Weihnachten zu feiern. Entweder gibt es keine Lieben mehr, mit denen man feiern kann, oder sie sind so schwer krank, dass sie nicht nach Hause können. 


Deshalb genießt die Zeit mit Euren Lieben und seid dankbar für das was Ihr habt.


In diesem Sinne wünsche ich Euch Ruhe, Besinnlichkeit und schöne Stunden mit Eurer Familie. 🎅🎁🎄🌟😚❤

Am Ende des Ganges

Da mein Zimmer ganz am Ende des Ganges liegt, habe ich einen ziemlich weiten Fußweg bis z. B. zum Schwesternzimmer. Auf dem Foto seht ihr nur ein kleines Stück vom Weg. Der geht nämlich am Ende rechts herum noch weiter. Ist natürlich sehr sinnvoll, jemanden der nicht gut laufen kann, so blöd unterzubringen. 


Besonders ärgerlich ist es da wie gestern, als ich mir im Schwesternzimmer ein Kühlpack holen wollte und dafür mal wieder den weiten Gang gelaufen bin. Es war keiner im Schwesternzimmer und erst nach ca. 15 Minuten kam dann endlich mal ein Pfleger vorbei. Er sagte mir, dass sie mir gleich ein Kühlpack ins Zimmer bringen. Natürlich passierte nichts und ich bin dann den ganzen Weg noch einmal gelaufen. Da war der Pfleger natürlich nicht mehr da. 😣


Mit den Behandlungen läuft es auch immer noch nicht rund. Ich habe heute bei der zuständigen Dame nachgefragt, was denn jetzt mit dem Bewegungsbad ist, da ich das auch noch nicht hatte. Na ja, man muss mal gucken wie sie es irgendwieeinplanen kann, Einzelbewegungsbad ist schwer planbar, es fehlt wegen Weihnachten Personal und bla bla bla. Dann habe ich nach der Hydrojetbehandlung  (Gerät in dem ein Wasserstrahl den Rücken massiert) gefragt, die der Arzt ebenfalls am Dienstag schon angeordnet hat. Die ist gar nicht im Plan drin. Sie hat die nun mit reingekommen.  Ich finde es echt zum kotzen, dass man hinter jeder Behandlung hinterher laufen muss.


Ich habe auch die Vermutung, dass der Arzt ein falsches Entlassungsdatum bei mir eingetragen hat. Meiner Meinung nach müsste ich am.04.01.17, einem Mittwoch, entlassen werden, da ich auch an einem Mittwoch (14.12.) gekommen bin. Auf meinem Plan steht jedoch als Entlassungsdatum der 03.01.17. Wahrscheinlich mopsen sie mir nun auch noch einen Rehatag. Um das zu klären, muss ich die nächste Visite abwarten. Die ist aber erst  nächte Woche Dienstag.


Die einzig gute Behandlung die ich heute hatte, war auf dem Laufband. Das ist nicht so ein gewöhnliches Laufband, sondern eins mit so einer Vakuumkabine. Dadurch kann man das Körpergewicht reduzieren. Ich bin z.B. nur mit meinem halben Körpergewicht gelaufen. Das war ganz gut. Wenn man aber dann von dem Laufband herunter kommt, läuft man ein wenig eirig, da sich dann die Schwerkraft bemerkbar macht. Ist ein ähnliches Gefühl, als ob man im Schwimmbad aus dem Wasser kommt.






Die Visite

Heute Morgen war die Arztvisite bei mir im Zimmer. Endlich konnte ich mich über die bisherige Behandlung, vor allem über die fehlende, beschweren.

Als ich z. B. nachgefragt habe, was denn nun mit dem Gerätetraining ist, war der Oberarzt sehr erstaunt, dass ich es bis jetzt noch nicht hatte. Er hatte nämlich letzte Woche schon eine Mail an die Ärztin geschrieben, dass ich das Gerätetraining bekommen soll. Nur war die Ärztin 2 Tage nicht da und hat die Mail dadurch nicht bekommen. Super, oder?😣
Auch KG hatte ich bis jetzt erst einmal, das ist viel zu wenig.

Der Arzt hat dann in meinem Beisein in der entsprechenden Abteilung angerufen und dort Bescheid gesagt, dass ich das morgen bekommen muss. Ich bin ja mal gespannt.

Ansonsten hatte ich nicht viel Programm. Ein bisschen Eis und ein bisschen Strom und die Motorschiene. Nach der Strombehandlung sieht das Knie immer schrecklich aus (siehe Foto). Es werden für die Behandlung Saugnäpfe am Knie angebracht und dann läuft die Behandlung ca. 15 Minuten. Wenn die Saugnäpfe danach abgenommen werden, hinterlassen sie aufgrund der Schwellung 4 hübsche Kreise. Man hat mir schon den Vorschlag gemacht, da doch einfach Gesichter hineinzumalen. Ja ja, wer den Schaden hat ....😂

Selbstbehandlung

Über das Wochenende durfte ich ja zum Glück nach Hause. Habe auch zuhause versucht der Schwellung an den Kragen zu gehen. Ich habe es gekühlt, mit meinem TENS-Gerät mit Strom bombardiert und heute dann auch noch einen schönen Quarkwickel gemacht (siehe Foto). Gestern fand ich das Knie auch schon ein wenig entspannter. Habe mich nach der Quarkwickel auch noch in den Thrombosestrumpf gequetscht, um mal zu gucken wie der so wirkt. Zuerst fand ich ihn eigentlich ganz angenehm, aber heute Nachmittag war er dann doch ziemlich unangenehm. Habe ihn dann auch noch vor meiner Rückfahrt zur Klinik ausgezogen. Da konnte mir wenigstens noch mein Mann helfen, da ich gar nicht richtig an meinen Fuß komme. Ausgerechnet da sitzt der Strumpf nämlich bombenfest. Jetzt fühlt sich das Knie wieder zum platzen an. 😯 Hoffentlich wird das mal langsam besser. 

Farbenfroh

Inzwischen hat mein Bein alle Farben angenommen. Vom satten Lila, bis zum kräftigen Tiefgrün, zwischen einem Hauch von Gelb ist alles dabei. 


Sieht schön bunt aus, ist aber so schmerzhaft, dass ich in der letzten Nacht kaum geschlafen habe. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mein Bein lagern soll. Drehen kann ich mich auch immer noch nicht. Das nervt total.


Ansonsten ist Behandlungstechnisch heute wieder nicht viel passiert. Um 8.15 Uhr musste ich auf eine große elektrische Motorschiene auf der Trainingsfläche bei den Geräten. Da auf meinem Therapieplan Einweisung stand, dachte ich, dass jetzt das große Trainingsprogramm startet. NEIN, nach 10 Minuten war ich da schon fertig. Es gab nur diese Schiene dort.


Dann musste ich zu ein er anderen Motorschiene, die mir erklärt wurde und die ich ab jetzt auch alleine benutzen darf. Hier muss man 30 Minuten liegen bleiben. Die Gradzahl war hier 55 und diese Beugung hatte ich ja auch schon im Krankenhaus. 


Danach wäre Strom dran gewesen, aber die zuständige Dame ist krank geworden und so ist es ausgefallen. Eigentlich ist es 

ja nicht schwer so ein Gerät einzustellen und ich verstehe nicht, dass das kein anderer einstellen konnte. 


Also ging es ohne Strom zur Physiotherapie. Hier wurde festgestellt, dass die Narbe an einer Stelle noch nicht richtig zu ist. Das hatte ich mir aber auch schon gedacht, weil es ja gestern schon an einer Stelle geblutet hat. Deshalb soll ich das Knie nun nicht weiter als 60 Grad beugen. Da es ja noch total geschwollen ist und das Knie dadurch extrem gespannt ist, könnte sonst die Narbe weiter aufgehen. Das würde mir auch noch fehlen. 


Zum Abschluss gab es dann noch einmal 30 Minuten Motorschiene und das war es für heute.


Heute habe ich dann auch noch einen Mitarbeiter aus dem anderen Rehazentrum getroffen, zu dem ich ja nun schon seid über 3 Jahren zum trainieren hinfahre. Er wusste schon, dass ich hier zur Reha da bin, weil er Mittwoch bei der Teambesprechung wegen der neuen Patienten dabei war. Ich habe ihn gefragt, ob er da nicht hätte sagen können, dass ich trainieren kann. Das hatte er sogar gemacht, aber der Chefarzt meinte das es zu gefährlich sei. 


Ich bin gespannt was nächste Woche passert. Sollte da auch nichts passieren, muss ich überlegen, ob ich die Reha hier abbreche und wechsel. Das kann man wohl machen, wenn Gründe vorliegen. Entscheiden muss das dann die Krankenkasse. 


Morgen fahre ich erst mal übers Wochenende nach Hause. Hier ist ja eh nichts los.







Der erste Tag

Mein Therapieplan für heute war recht übersichtlich. Ganze 3 Termine hatte ich zu bewältigen. Um 10.30 Uhr ging es zur Lymphdrainage. Dann um 11.30 Uhr in die Geräteabteilung. Hier hatte ich allerdings nur Gerätetraining.

Als ich nach den anderen Geräten gefragt habe, wurde mir gesagt, dass ich nur Fahrradfahren soll. Bei der Teambesprechung gestern wurde entschieden, dass die Geräte aufgrund der Glasknochen zu gefährlich für mich seien.

Da bin ich doch kurz mal etwas ausgeflippt. Was soll mir dann die Reha bringen? Nach einer etwas längeren Diskussion habe ich es zumindest geschafft, das sie jetzt doch die Geräte ausprobieren wollen. Kann aber sein, dass ich das Training aber erst nächste Woche bekomme. Man bekommt wohl nur sehr schwer einen Einweisungstermin. Ich darf aber zumindest auch zweimal am Tag zum Fahrradfahren kommen. Auch wenn ich keinen Termin dafür habe.

Das Fahrradfahren klappte zunächst nur sehr schlecht. Mit jeder Umdrehung wurde es aber besser. Allerdings hat die Narbe nach dem Training etwas geblutet. Ich hatte schon Angst, dass die Narbe aufgeht.

Um 14.00 Uhr gab es noch eine Strombehandlung. Das war es dann für heute...
 

Was hier aber gut ist, sind die Kühlpacks. Die sind schön groß und passen um das ganze Knie. 

Es geht los...

Heute ging es nun endlich zur Reha, aber der Start war alles andere als gut. :-(

Angefangen hat es schon damit, dass der Fahrdienst 1 1/2 Stunden zu spät kam und dann auch noch mit dem falschen Fahrzeug. Aufgrund der Glasknochen sollte ich mit einem PKW abgeholt werden, aber der Fahrer kam mit einem Kastenwagen. Da das neu anfordern eines PKWs noch länger gedauert hätte, musste ich eben gucken wie ich in das Fahrzeug hinein komme. Hat dann auch nach einigen Schwierigkeiten geklappt.  

In der Klinik wurde man dann erst einmal aufgenommen und ist dann auch gleich richtig viel Geld losgeworden. Hier werden pro Tag 1,50 € für den Fernseher berechnet und nochmal 1,50 € für das WLAN. Dann muss man auch noch 20,- € als Kaution für den Zimmerschlüssel und die Fernbedienung hinterlegen. Da ich nur 20,- € mitgenommen hatte, war ich die dann schon mal los und Fernsehen und WLAN konnte ich gar nicht anmelden. Schlauerweise habe ich nämlich auch keine Scheckkarte mitgenommen, damit man mir die nicht klauen kann. Tja, war jetzt nur doof, weil ich so nichts anmelden konnte. Habe mich dann nur geärgert, dass einem so etwas nicht schon vorher schriftlich mitgeteilt wurde. Ich habe nämlich überhaupt kein Anschreiben von der Klinik bekommen. :-(

Dann ging es auf Zimmer, was allerdings richtig Krankenhauscharme hat. Dafür ist das Bad schön. Es ist groß und hat eine ebenerdige Dusche.

Kurz nachdem ich auf meinem Zimmer war, kam auch schon die Ärztin und hat mich untersucht. Sie war schwer zu verstehen, da es keine deutsche Ärztin und ihr Deutsch nicht so gut war. Ich soll nun mindestens eine Woche einen Thrombosestrumpf wegen der Schwellung tragen. Außerdem hat sie festgestellt, dass mein rechtes Bein wohl etwas kürzer ist. Da muss geguckt werden, ob ich eine Schuherhöhung brauche. Vor meiner Knie-Operationen vor drei Jahren war mein Bein fast zwei Zentimeter kürzer. Das war sie Folge von einem Trümmerbruch im Oberschenkel. Nach der Operation waren die Beine dann gleich lang. Wäre ja komisch, wenn das jetzt wieder anders wäre. Da muss ich jetzt erst einmal abwarten.

Entklammert

Um 16.00 Uhr hatte ich meinen Termin zum Klammern entfernen. Ich war ganz schön aufgeregt, da ich bis jetzt immer nur Fäden hatten. So war das heute für mich auch eine Premiere. 32 Klammern mussten entfernt werden und ich muss sagen, dass das entfernen angenehmer war, als das entfernen von Fäden. Hier und da hat es etwas gezwickt, aber weh getan hat es nicht. 


Da die Praxis in ganz nah am Dortmunder Weihnachtsmarkt liegt, war ich noch kurz mit meinem Mann dort. Ich hatte nämlich noch kein Mittagessen und so gab es dort erst einmal eine Bratwurst. Den Nachtisch "Schokoweintrauben" haben wir mit nach Hause genommen. Leider konnten wir wegen meinem Knie ja nicht lange dort bleiben, aber wenigstens konnte ich nun doch noch etwas Weihnachtsmarktduft schnuppern. :-) 


Eine schöne Nachricht habe ich heute noch per Mail von den Westfalen Hallen Dortmund bekommen. Aufgrund einer Beschwerde zu einem Gastspiel von Luke Mockridge in der Westfalenhalle, hatte ich als Entschädigung Mario Barth Eintrittskarten geschenkt bekommen. Diese Veranstaltung ist am 17.12. und wegen meinem Knie kann ich da ja nun nicht hingehen.  Das habe ich gestern der zuständigen Dame der Westfalenhalle mitgeteilt . Heute kam nun die Mitteilung, dass ich mir nun noch eine weitere Veranstaltung aussuchen darf. Darüber habe ich mich total gefreut. Trotzdem bin ich etwas traurig, dass ich Mario nun nicht sehen kann. 


Die Innenansicht

Hier könnt Ihr nun mal die Innenansicht von meinem operierten Knie sehen. Ganz vorne könnt Ihr sogar die Klammern sehen. Sieht ein bisschen wie ein Barcode aus, oder? Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind es 32 Klammern. Die kommen zum Glück Montag heraus. Da die Haut durch die geklammerte Narbe sehr stramm gerafft ist, hat man ganz schön Spannung auf dem Knie. Ich hoffe, dass es damit nach dem Klammernziehen besser wird.


Ansonsten ist das Knie noch sehr geschwollen. Ganz schlimm ist es abends, da habe ich dann das Gefühl, dass das Knie kurz vorm Platzen ist.


Auch die Nächte sind sehr schlimm. Ich weiß nicht, wie ich das Knie lagern soll. Umdrehen geht auch noch nicht und so muss ich auf dem Rücken schlafen. Das ist aber überhaupt nicht meine Schlafposition. Trotz Schmerztabletten schlafe ich dadurch sehr schlecht. Ich hoffe, dass sich das schnell bessert. 

Kontrolle beim Arzt

Heute Morgen musste ich zu meinem Orthopäden, um mir die Medikamente vom Krankenhaus verordnen zu lassen. Mein Arzt ist ja nur montags da und so war ich bei seinem Kollegen. Der hat sich kurz die Narbe angesehen und dann konnten wir auch schon wieder nach Hause fahren. Montag muss ich wieder kommen und da werden dann die Klammern entfernt. 

 

Auf dem Rückweg sind wir noch kurz nach LIDL zum einkaufen gefahren. Das klappte schon ganz gut und wenn das Einkaufen schon wieder klappt, geht es auch schon wieder einen Schritt voran. ;-)

 

Nikolaus

Nikolaus, sogar im Krankenhaus. Zum Frühstück gab es einen kleinen Schokoladenstiefel. Mein schönstes Nikolausgeschenk ist aber, dass ich heute nach Hause darf. Um 8.00 Uhr bin ich noch einmal zur Knieturngruppe gegangen und ich habe es tatsächlich geschafft mein Bein ein Stück selbstständig anzuheben. Das war ein super Gefühl, tat aber auch ziemlich weh. Gegen 10.00 Uhr ging es dann nach Hause. Es ist sooooo schön wieder zu Hause zu sein! 

Was eine Quälerei!

Um 14.00 Uhr wurde ich mit einem Rollstuhl zum röntgen abgeholt. Hier war leider keine Beinerhöhung angebracht, so dass es erstmal einen heftigen Schlag ins Knie gab. Da hat auch die Schwester gemerkt, dass sie eine Erhöhung anbringen muss. Die Dame in der Röntgenabteilung war sehr unfreundlich und auch wenig hilfsbereit. Ich sollte mich auf den Röntgentisch setzenund mein Knie anbeugen. Ging natürlich nicht richtig und darüber hat sie gemeckert. Normalerweise bekommt man bei solchen Aufnahmen eine Bleischürze zum Schutz der Eierstöcke. Sie hat mir aber keine gegeben, mit der Erklärung, dass sie das bei 50 Jährigen nicht mehr macht. Ich wollte trotzdem eine Schürze haben, aber das hat die Dame nicht interessiert. Sie hat einfach fröhlich weiter geröntgt. Beschwerde läuft! Nach diesem Röntgenbild musste ich noch in einen anderen Röntgenraum, in dem eine Ganzaufnahme vom Bein gemacht werden sollte. Dazu musste ich in einen anderen Bereich gebracht werden. Der Pfleger der mich dort hin gebracht hat, war allerdings so dusselig, dass er mich mit dem operierten Bein gegen die Stühle im Wartebereich geschoben hat. Das tat ziemlich weh und der Pfleger hat sich 1000 mal entschuldigt. Davon wurde es aber auch nicht besser. Dann kam auch noch die Röntgenuntersuchung für die ich in so eine Kabine mit zwei Stufen klettern musste. Da kam ich vor der OP schon kaum rein und mit operiertem Bein noch schlechter. Nach der Aktion hatte ich das Gefühl, dass mein Knie kurz vorm platzen ist. Also habe ich den Nachmittag die ganze Zeit mit Eisbeutel verbracht, aber geholfen hat es nicht so richtig.

Die hübsche Narbe

Vorhin konnte ich endlich mal die Narbe für Euch knipsen. Wie Ihr sehen könnt, ist sie geklammert, sieht aber laut Arzt sehr gut aus. Na ja, meine Begeisterung hält sich ein wenig in Grenzen. Dafür gab noch eine gute Nachricht. Wahrscheinlich darf ich morgen nach Hause. Dafür muss ich gleich nur noch zum röntgen. Um 8.00 Uhr gab es wieder die Knieturngruppe. Wieder eine andere Therapeutin und die war auch nicht so nett. Bein geht immer noch nicht alleine nach oben, aber das Treppe laufen klappte gut. Das muss man machen, bevor man entlassen wird. Die Motorschiene gab es auch noch, die Beugung ging aber leider nicht weiter als 55 Grad. 

Finde den Fehler im Bild...

Heute Morgen war ich zum ersten Mal nach der OP wieder duschen. Eine Schwester ist gestern herum gegangen und hat gefragt, wer duschen gehen möchte. Dazu ging es zur Stationsdusche, da die ebenerdig ist. Die Dusche auf dem Bad im Krankenzimmer ist nämlich leider nicht ebenerdig. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für ein schönes Gefühl so eine Duschaktion nach einer OP ist. HERRLICH!!! Therapie war heute nicht, aber wenigstens hat mir eine Schwester die Motorschiene angelegt. So wurde die Gradzahl der Beugung heute auch nicht verändert. Ansonsten war der Tag sehr ruhig. Nur die Essensausgabe hat mich ein wenig aufgeregt. Aufgrund meiner Allergien, zu der unter anderem eine Kernobstallergie gehört, steht auf meinem Essensplan fett gedruckt "KEIN KERNOBST". Nun habe ich schon zum dritten Mal Kernobst, dieses Mal eine Birne, serviert bekommen. Unfassbar! 

Leichter Frust

Um 8.00 Uhr ging es wieder zur Kniegruppe. Dieses mal hatte ich eine andere Therapeutin, weil Samstags nur eine Therapeutin da ist. Die war aber auch sehr nett. Die Behandlung war sehr schmerzhaft und auch heute konnte ich mein Bein nicht anheben. Das frustriert ein wenig, wenn man sieht, wie es die anderen scheinbar mühelos schaffen. Na ja ein paar Tage braucht es wohl noch, aber ich werde es auch noch schaffen. Die Motorschiene ging heute auf 50 Grad.  Mehr klappte leider nicht.

Elefantenknie

Das Knie ist immer noch stark geschwollen und deshalb fällt die Beugung auch richtig schwer. Schön bunt ist es auch noch. Heute hat mich die Therapeutin um 13.00 Uhr zur Knieturngruppe abgeholt. In dieser Gruppe wird die Beugung und Streckung trainiert. Außerdem muss man versuchen das operierte Bein selbstständig anzuheben. Das klappt bei mir leider überhaupt noch nicht und schmerzt zudem auch noch richtig fies. Morgen früh soll ich um 8.00 Uhr wieder zur Gruppe kommen. Für Knieoperierte ist auch Samstags eine Therapeutin da. Das wird gemacht, weil ein Knie nach so einer OP schnell verkleben kann. Die Motorschiene hatte ich heute auch wieder und diesmal habe ich 45 Grad Beugung geschafft. 

Ganz schön anstrengend

Heute Morgen ist nun endlich das Schlauchgedönse abgekommen. Zum waschen durfte ich dann ins Bad und das war richtig angenehm.


Die Sozialarbeiterin hat mich auch schon angerufen und mir gesagt, dass in der Klinik jemand abgesagt hat und ich nun schon ab dem 14.12. zur stationären Reha kommen kann. Da die Reha in die Weihnachtstage fällt, hoffe ich, dass ich den Arzt dazu überreden kann, mich Heiligabend aus der Klinik zu lassen. Das kann leider nur der Arzt entscheiden. 


Die Krankengymnastin war auch wieder da. Heute konnte ich dann sogar schon ein Stück über den Flur laufen. Danach gab es wieder die Bewegungsschiene. Dieses mal mit einer Beugung von 35 Grad und gelaufen ist sie fast zwei Stunden. Ab sofort darf ich auch alleine zur Toilette gehen. Es geht also langsam aufwärts.😀



Der Tag danach...

Elefantenknie 😆
Elefantenknie 😆

So, die erste Nacht habe ich gut überstanden. Heute morgen kam dann als erstes die Sozialarbeiterin vorbei, um die Reha zu organisieren. Ich hatte ja schon ein Zimmer für den 04.01. blocken lassen. Deshalb hat sich die Sozialarbeiterin dann mit der Klinik in Verbindung gesetzt. 

 

Kurz darauf hat sie mich dann auf meinem Handy angerufen und mir gesagt, dass die mich aber überhaupt nicht im System haben. Dabei habe ich ja genau gesehen, dass die Mitarbeiterin sich schon meine Daten aufgeschrieben hat.

 

Ich habe dann die Klinik noch einmal selber angerufen und man hatte meine Unterlagen dann schließlich doch gefunden. Die lagen noch bei der Kollegin auf dem Schreibtisch. 

 

Allerdings wurde mir gesagt, dass der 04.01. als Rehabeginn zu spät sein. Eine Reha muss nämlich spätestens 14 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus angetreten werden. Sie hat mir dann jetzt den 22.12. als Termin angeboten. Zusätzlich hat sie mich auch noch auf eine Warteliste gesetzt, falls mal jemand aus fällt. Dann könnte ich eventuell auch noch früher rein. 

 

Dann gab es heute auch schon die erste Laufprobe. Na ja, soweit man das als Laufen bezeichnen konnte. Es war eher ein schlurfen. 

Zum Abschluss gab es noch eine Motorschiene. Die bewegt das Knie automatisch von der Streckung in die Beugung. Angefangen sind wir heute mit einer Beugung von 20 Grad. Ich sollte das ungefähr eine halbe Stunde machen, habe es aber auf eine Stunde verlängert . 

 

Ach ja, die Bewegungseinschränkung im großen Zeh ist wieder weg. Das war echt ein richtig fieses Gefühl.

 

Die Operation

Eigentlich sollte ich ja heute erst um 14.00 Uhr dran sein, aber zum Glück ging es dann doch schneller. 

 

Um 12.05 Uhr kam die Schwester und hat mir Bescheid gesagt, dass ich mich für den OP umziehen soll.

 

Gegen 13.00 Uhr ging es dann los. Um 14.45 Uhr war dann alles schon erledigt. Der Professor kam dann später noch zu mir ans Bett und hat gesagt, dass alles super gelaufen ist. Die Prothese passt sehr gut und das Metall musste er auch nicht entfernen. Er hat sich auch das Metall angesehen und das ist bombenfest verwachsen. Er meint, dass es nicht ganz ungefährlich sei, dies zu entfernen. 

Dank Schmerzpumpe sind die Schmerzen gut auszuhalten. 

 

Es gab jedoch auch einen richtigen Schreckmoment nach der Narkose. Ich konnte meinen linken großen Zeh nicht mehr bewegen. Voller Panik habe ich das dann dem Professor gesagt, als er zu mir ans Krankenbett kam. Er hat mir dann erklärt, dass dies eine Folge von dem Schmerzmedikament ist, mit dem er das Knie gespült hat. Man muss sich die Wirkung ähnlich wie beim Zahnarzt vorstellen. Die Bewegungseinschränkung müsste morgen spätestens wieder weg sein. Ich bin gespannt. Es ist auf jeden Fall sehr unangenehm, wenn man versucht den Zeh zu knicken und es tut sich nichts.

Zeichen setzten

Mit diesem Kniezeichen dürfte ja nichts schief laufen, oder?

Eingecheckt

Heute Morgen um 9.00 Uhr bin ich nun in den Städtischen Kliniken Dortmund für meine Knieoperation eingecheck . 

 

Allerdings haben die Voruntersuchungen so lange gedauer,  dass ich erst um 14.30 Uhr auf dem Zimmer war. Immerhin gab es noch ein Süppchen zum Mittagessen. Die habe ich aber nicht geschafft zu essen, da ich schon einen Kloß im Hals habe und nichts mehr herunter bekomme.

 

Der Professor war nachmittags auch noch kurz da und hat mit mir gesprochen. Er hofft, dass er die Drähte im Oberschenkel drin lassen kann und sich an den beiden vorbei mogeln kann.

 

Abends kam noch die Schwester vorbei und hat mir den OP-Termin gesagt. Ich bin morgen erst um 14.00 Uhr dran. Genau das wollte ich ja nicht, denn diese Warterei ist die Hölle. Ich hoffe nur, dass der Professor dann gestärkt vom Mittagessen kommt und frisch ans Werk geht.

 

Werde durch den späten Termin auch erst wieder um 20.00 oder 21.00 Uhr auf meinem Zimmer sein. Nach der OP muss man ca. 3-4 Stunden auf der Aufwachstation bleiben. 

 

Meine Bettnachbarin ist übrigens eine 77 jährige Dame, die aber ganz nett zu sein scheint. Sie bekommt eine neue Hüfte und hat ebenfalls eine riesen Angst vor ihrer OP morgen. Allerdings ist sie schon um 7.30 Uhr dran. Die Glückliche...

Das Einreiseticket

Heute Morgen habe ich mir bei meinem Arzt die Einweisung fürs Krankenhaus abgeholt. Außerdem habe ich mir eine Bandage für mein Handgelenk verordnen lassen. Das wollte mit die Arzthelferin erst nicht aufschreiben, da die angeblich dazu nichts im PC gefunden hat. Dabei habe ich es meinem Arzt schon vor ein paar Wochen gezeigt. Da er ja krank ist, konnte die ihn nicht danach fragen . Ich hatte Glück, dass es mir nun ein anderer Arzt aus der Praxis verordnet hat. Er kam zufällig in die Anmeldung und hat sich kurz mein Handgelenk angesehen. Am Ausgang der Praxis ist ein Sanitätsgeschäft und so konnte ich die Bandage gleich mitnehmen . 

Ein gutes Omen?

Heute Morgen war ich zum Training im Rehazentrum und habe dort ein Gespräch zwischen zwei Patienten mitbekommen. Ich konnte die beiden nur nicht sehen, da ich gerate auf einem Gerät war, bei dem ich mit dem Rücken zu den beiden saß. Als jedoch der Klinik Name viel und das die Klinik war, in die ich nun muss, habe ich schnell nachgesehen, zu wer der Knieoperierte ist. Da er auf das Gerät musste, auf dem ich war, kamen wir ins Gespräch . 


Er wurde genau von dem Arzt operiert, der mich operieren wird und war total begeistert. Er meinte, dass es, wenn es ihm noch besser gehen würde, nicht mehr zu ertragen sei. 


Seine Operation ist jetzt drei Wochen her und er läuft bereits ohne Gehstützen. Nun, aufgrund meiner Glasknochen wird das bei mir nicht so sein, da ich wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen erst einmal nur mit Teilbelastung laufen darf. 


Trotzdem war es schon mal beruhigend mit jemanden zu sprechen, der gute Erfahrungen gemacht hat. 


Eine schlechte Nachricht gab es heute aber auch noch. Die Praxis von meinem Orthopäden hat angerufen und mir mitgeteilt, dass mein Termin bei meinem Arzt am Montag abgesagt werden muss, weil mein Orthopäde krank ist.

Ausgerechnet jetzt, wo ich ihn vor der OP noch sprechen wollte. Er sollte sich auch noch einmal mein Handgelenk ansehen, da es immer noch Probleme macht und mir beim Stützenlaufen richtige Schwierigkeiten machen kann. Mal sehen, ob ich da am Montag noch einen der anderen Ärzte aus der Praxis sprechen kann. Könnte aber schwierig werden, da ich ja da keinen Termin habe.😣

Bastelstunde

Vorhin habe ich mal ein bisschen meine Gehstützen bearbeitet. Die hatte ich die ganze Zeit im Kofferraum von meinem Auto. Ich habe sie immer mitgenommen, falls ich mal plötzlich unterwegs eine, oder zwei Stützen brauche. Dadurch haben die Stützen allerdings ein paar Macken abbekommen und sahen nicht mehr so toll aus. Bis vorhin.... Da habe ich nämlich die Macken mit Strasssteinchenaufklebern aus dem Internet überklebt. Ich habe mir nun sozusagen "Swarovski-Gehstützen" gebastelt. Hat zumindest nicht jeder. :-) 

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Zimmer gebucht...

Heute Mittag habe ich nun bei der Stationssekretärin vom Krankenhaus angerufen und mich wegen dem Komfortzimmer informiert. Solche Zimmer gibt es dort gar nicht. :-(


Es gibt nur die Möglichkeit, dass man sich ein Zweibettzimmer reservieren lassen kann. Dies kostet dann 50€ pro Tag. Anderenfalls kann es passieren, dass man in ein Drei-, Vier-, oder 5 Bettzimmer kommt.


Da ich das auf keinen Fall möchte, habe ich nun so ein Zweibettzimmer "gebucht". Man kann diese Wahlleistung aber jeder Zeit abwählen, man hat dann aber keinen Anspruch mehr auf das Zimmer. Mal gucken, vielleicht nehme ich das Zimmer nur die ersten Tage, bis ich mich wieder etwas bewegen kann. Ach ja, ne Tageszeitung ist noch im Preis enthalten ...


Guten Aufenthalt...

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich aufgrund meiner Krankenhauspanik usw. gucken will, ob ich nicht ein Komfortzimmer bekommen kann. Da muss ich ja die Kosten selber übernehmen, da ich aufgrund der Glasknochen keine Zusatzversicherung abschließen kann. Das sind jetzt in meinem Fall ca. 350€. Ich muss ja ca. mit 7 Tagen Aufenthalt rechnen und pro Tag muss ich ca. 50€ zuzahlen. Nun habe ich per Mail nachgefragt, was in dieser Zusatzleistung alles enthalten ist und ob man, falls es Komplikationen geben sollte, wieder in ein "normales" Zimmer wechseln kann. Ich muss ja schon gucken, dass ich die 350€ zusammenbekomme und länger kann ich dann die Zusatzkosten auch nicht bezahlen. Nun habe ich eine Mail bekommen und soll hier einmal die Stationssekretärin anrufen. Das werde ich dann am Montag mal machen.

 

Die Mail klingt übrigens wie eine Antwort einer Urlaubsanfrage. Sie endet mit den Worten: "Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt...".        

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Endlich wieder Internet...

So, nach heute genau vier Wochen geht nun endlich unser Anschluss wieder. Hier war allerdings erst ein Zeitungsartikel notwendig, bis die Telekom den Anschluss in Gang bekommen hat. Laut Telekom sollen wir die Zeit als der Anschluss nicht funktionierte erstattet bekommen. Das ist ja wohl auch das Mindeste, oder? 

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Endlich wieder Krankengymnastik

Nach fast vier Wochen hatte ich heute endlich wieder Krankengymnastik und Gerätetraining. Eigentlich gehe ich dafür jede Woche 2x zum Rehazentrum Orthomed. Nur einer der Therapeuten ist krank geworden und es waren alle Termine bei den anderen Therapeuten schon belegt. So ein langer Ausfall ist natürlich total blöd für mich, da sich die Muskulatur auch ziemlich schnell bei mir abbaut. Dementsprechend anstrengend war das Training dann heute auch für mich.   

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Herbstspaziergang Fredenbaumpark

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Was bisher geschah...

Heute war ich den ganzen Tag in Frankfurt auf der Buchmesse. Da ich zur Zeit an einem neuen Buch schreibe und es fast fertig ist, konnte ich mich hier schon mal nach Verlagsmöglichkeiten umschauen. Allerdings war das für das Knie total anstrengend und es zickt heute Abend auch ganz schön herum.  

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Was bisher geschah...

Mein Mann wurde heute ambulant am Arm operiert. Durch meine ganze OP und Krankenhauserfahrungen habe ich so mit ihm gelitten, als ob ich selber zur Operation rein musste. Mir war schlecht, ich hatte einen Würgereiz und Durchfall. Außerdem habe ich die ganze Nacht wieder kaum geschlafen. Ich war froh, als alles vorbei war. Mein Mann fand das alles gar nicht so schlimm und es ging ihm auch gleich wieder gut. 

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Was bisher geschah...

Das Knie tut heute immer noch sehr weh. Obwohl ich es schon mehrfach mit Voltaren eingeschmiert habe.

 

Ausgerechnet heute muss ich auch noch viel laufen. Unsere Waschmaschine hat gestern den Geist aufgegeben und so mussten wir heute eine neue kaufen. Ist natürlich total doof, da ich ja gerade die 350€ für das Krankenhaus sammeln will. 

 

Dann mussten wir zum Telekomshop, da unser Anschluss bereits seid zwei Wochen nicht mehr läuft. Wir haben weder Internet, noch Telefon, noch Fernsehen.

 

Eigentlich wollte ich bei Ebay ein paar Sachen versteigern, um so das Geld für das Krankenhaus zusammenzubekommen. Nur ohne Internet geht das ja auch nicht. Ich hoffe, die bekommen das schnell wieder hin. Scheint allerdings eine größere Sache zu sein, da noch mehr Nachbarn bei uns im Haus betroffen sind.  

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Was bisher geschah...

Schon wieder kaum geschlafen und an die Operation gedacht. Mich hat die Frage beschäftigt, ob der Professor schon einmal jemanden mit Glasknochen operiert hat. Das werde ich ihn auf jeden Fall vor der OP noch fragen. Ich habe gerade auch eher den Wunsch die ganze Operation abzusagen. Nur besser wird es davon ja auch nicht.

 

Vorhin hatte ich dann plötzlich auch noch starke Schmerzen im Knie. Ich habe auf einem Stuhl gesessen und wollte aufstehen. Es hat sich so angefühlt, als ob im Knie etwas abgebrochen wäre. Wahrscheinlich liegen die Knochen nun noch dichter aufeinander. Ich hoffe, dass die Schmerzen schnell wieder weggehen. 

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Was bisher geschah...

Gestern habe ich zum ersten Mal im Buch vom Professor gelesen. Prompt habe ich die Nacht wieder kaum geschlafen und an die ganze Zeit an die Operation gedacht. 

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Was bisher geschah...

 

Vorhin habe ich mir zum ersten Mal die Unterlagen angesehen, die ich von der Klinik bekommen habe. Ich wollte nachsehen, ob dort eine Empfehlung für eine Kurklinik steht. Es steht aber keine in den Unterlagen. Nur das man die wohl selber aussuchen kann. So wie ich es gelesen habe, ist bei mir wohl der Rententräger zuständig. 

 

Dann ist mir eingefallen, dass ich irgendwo noch einen Prospekt von einer Kurklinik in Bad Rothenfelde herumliegen habe. Eine Freundin ist da immer nach ihren Hüftoperationen hingefahren.

 

Ich habe mir die Klinik im Prospekt und im Internet angesehen und sie scheint nicht schlecht zu sein. Bei dieser Klinik wird die Rentenversicherung auch als Kostenträger aufgeführt. Müsste dann also klappen. 

 

Allerdings weiß ich noch nicht genau, ob ich zur Reha wegfahre, oder wie beim letzten Mal eine ambulante Reha machen werde. Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, einmal wegzufahren.  

 

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Was bisher geschah...

Heute hatte ich einen Termin bei meinem Orthopäden, Dr. med. Schildhauer (Senior)... 

 

Ihm habe ich heute erst einmal von der bevorstehenden Operation erzählt. Da ich seit meinem Termin beim Professor noch nicht wieder bei ihm war, wusste er das noch gar nicht.

 

Er ist auch schon sehr gespannt, wie das alles laufen wird. Er selber überlegt auch schon, sich einmal mit seinem Knie beim Professor vorzustellen. Da er auch schon längere Zeit Probleme mit dem Knie hat und auch gehört hat, dass der Professor ganz gut sein soll. Das wiederum beruhigt mich ein bisschen...

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Was bisher gesschah...

Ein wunderschöner Urlaub geht heute leider zu Ende. Ich bin traurig...

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Was bisher geschah...

Gleich in der ersten Nacht habe ich schlecht geschlafen. Die ungewohnte Umgebung, die anderen Geräusche. So hatte ich wieder genug Zeit über die OP nachzudenken.

 

Der Strand ist nicht weit weg. Es sind ca. 300 Meter bis zum Deich, den man mit einer Treppe erreichen kann. Bei unserem ersten Strandspaziergang muss ich andauernd Pause machen, weil mein Knie schmerzt.

 

In so Momenten bin ich dann froh, dass das Knie gemacht wird und ich dann im nächsten Urlaub hoffentlich besser laufen kann. Dann kommt aber auch gleich wieder der Gedanke, was ist, wenn es schief geht? Vielleicht kann ich dann nie wieder an einem Strand laufen? 

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Was bisher geschah...

Heute fahren wir erst einmal für fast zwei Wochen nach Norddeich an die Nordsee. Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den letzten Tagen an die bevorstehende Operation gedacht habe. Ich hoffe, dass ich an der Nordsee nun etwas zur Ruhe komme. 

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Was bisher geschah...

Auch in der letzten Nacht konnte ich wieder nicht richtig schlafen, weil ich mir Gedanken wegen der OP gemacht habe. Ich würde ja gerne wieder ein etwas besseres Zimmer bekommen, da ich aufgrund meiner vielen Krankenhausaufenthalte schon Panik bekomme, wenn ich nur an Krankenhäuser denke. Wenn ich dann mal eins betreten muss, dann bekomme ich kaum Luft und mir wird schlecht.

 

Deshalb habe ich es bei meiner letzten OP, im letzten Jahr, so gemacht, dass ich mir ein sogenanntes Komfortzimmer geben lassen habe. Dies war geräumiger und es war nur ein Zwei-Bett-Zimmer. Hätte ich nicht so ein Zimmer gewählt, wäre es so gewesen, dass das Zimmer ein Durchgangsbad gehabt hätte. Das heißt, dass sich zwei Zimmer ein Bad teilen müssen. HORROR!!!

 

Das Blöde ist, dass ich für so ein Zimmer die Zusatzkosten selber zahlen muss, da ich aufgrund der Glasknochen in keiner Versicherung aufgenommen werde. Hier muss ich dadurch ca. 50€ pro Tag zuzahlen. Bei meinem letzten Krankenhausaufenthalt war das nicht so schlimm, da ich nur ein paar Tage dort war. Da ich nun aber ca. 1 Woche im Krankenhaus bleiben muss, wären das schon ca. 350€.

 

Nun überlege ich, woher ich mal eben 350€ nehmen soll???    

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Was bisher geschah...

Heute habe ich dem Professor mein Buch zugeschickt. In meinem Buch beschreibe ich mein Leben mit den Glasknochen. So kann sich der Professor schon mal ein Bild über mich machen und einmal nachlesen, welche Erfahrungen ich bis jetzt mit Ärzten und Co. so gemacht habe. Natürlich habe ich auch im Internet über ihn nachgelesen und dort gesehen, dass auch er ein Buch geschrieben hat. Es heißt: "Künstliche Kniegelenke". Das habe ich mir nun erst einmal über Amazon bestellt.  

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Was bisher geschah...

Ich habe die ganze Nacht kaum geschlafen, da ich über die Operation nachgedacht habe. Was ist, wenn etwas schief geht? Hat der Professor schon einmal jemanden mit Glasknochen operiert? Andererseits glaube ich ja auch, dass der Professor ja bestimmt nicht seinen guten Ruf verlieren will und hoffentlich weiß, was er tut. Trotzdem habe ich Angst!!!

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Was bisher geschah...

Um 10.30 Uhr ist mein Termin bei Prof. Dr. Lüring. Ich bin total aufgeregt und habe aber auch Angst, dass bei der Untersuchung nicht viel herauskommt. Das ist mir ja leider schon öfter so passiert. 

 

Mein Mann hat Urlaub und so begleitet er mich zu dieser Untersuchung.

 

Wir dürfen in einem extra Wartebereich sitzen, in dem auch noch kein Patient saß, als wir dort ankamen. Wir haben auch noch nicht lange dort gesessen, als wir ins Sprechzimmer gebeten wurden. Auch hier dauert es nicht lange und der Professor kommt herein.

Bis jetzt hatte ich ihn ja nur auf einem Foto gesehen, aber er macht auch so einen netten Eindruck. 

 

Um was es genau geht, wusste er nicht genau und ich sollte ihn kurz auf die Sprünge helfen. Irgendwie hatte ich ja gedacht, dass er morgens zu erst guckt, welche Fälle zu ihm kommen.

 

Als er dann aber Glasknochen und künstliches Kniegelenk gehört hat, wusste er, um was es geht. Er guckte sich kurz die mitgebrachten Röntgenbilder an und wollte dann aber doch lieber aktuelle Bilder vom Knie haben. Ebenso eine Vergleichsaufnahme vom rechten Knie. Das wurde 2013 in Hamburg in der Endoklinik operiert. 

 

Also mussten wir erst einmal durch die halbe Klinik laufen, um zur Röntgenabteilung zu gelangen.

Was auffiel ist, dass man, sobald man suchend irgendwo stand, ein Mitarbeiter gefragt hat, ob man uns helfen kann. Das fand ich schon mal sehr angenehm.

 

Es wurden mehrere Aufnahmen vom Knie gemacht, sowohl rechts als auch links. Danach mussten wir wieder zurück zum Professor. 

 

Wir saßen wieder ganz kurz im Wartebereich und dann ging es auch schon wieder ins Sprechzimmer. Dort hat der Professor uns dann die Röntgenbilder erklärt.  Rechts sieht alles gut aus und die Prothese sitzt da, wo sie hingehört. Nur links ist eine Katastrophe. Seid der letzten Aufnahme von Dezember 2015, hat sich der Zustand erheblich verschlechtert. Auf einer Seite liegen die Knochen schon aufeinander und daher kommen auch die starken Schmerzen im Knie.

 

So teilt der Professor mir auch mit, dass hier nur noch eine Operation helfen kann und er sie auch machen wird. Allerdings gibt es außer der Glasknochen noch ein zusätzliches Problem. Im Oberschenkel befinden sich noch zwei Drähte und die liegen genau im Operationsbereich und müssten eigentlich entfernt werden. Da die aber mindestens schon 35 Jahre im Bein sind, dürften die schön verwachsen sein. Man weiß nicht, was passiert, wenn man sie entfernt. Der Professor meint, dass er sie gerne drinlassen möchte, weiß aber nicht, ob das möglich ist. Das wird sich erst bei der OP entscheiden.

 

Und ich dacht noch, dass die Operation an diesem Knie einfacher wird, als am rechten Knie, da ich mit dem linken Knie noch nicht so lange Probleme habe.

 

Der Professor wird die Operation selber durchführen. Da ich nicht gerade zu den Riesen unter den Menschen zähle, ist natürlich mein Knie auch nicht so groß. Deshalb muss ein Sondermodell an Prothese bestellt werden. Angeblich soll das aber kein Problem sein. Ich werde ca. eine Woche in der Klinik bleiben müssen. 

 

Der Operationstermin wird für Dienstag, 29.11.16 vereinbart. Mir gruselt es jetzt schon vor diesem Termin.    

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Das böse Knie...

Darf ich vorstellen, das ist mein linkes Knie. Autsch, werden jetzt ein paar von Euch denken und ja es sieht nicht besonders gut aus. Um das zu ändern, damit es wieder ein "gutes Knie" wird, ist am 29.11.2016 eine Operation geplant, bei der ich ein neues Kniegelenk bekommen soll.

 

Das Problem an der ganzen Geschichte ist, dass diese durch meine Glasknochen schon recht schwierig wird, aber noch schwieriger wird sie, durch die beiden Drähte die Ihr oben in dem Bild sehen könnt. Die Köpfe (also die gebogenen Enden) liegen genau im Operationsbereich und müssten eigentlich entfernt werden. Das blöde ist, dass sie schon mindestens 35 Jahre in meinem Bein sind und schön verwachsen sein dürften und sich dadurch wahrscheinlich auch nicht so einfach entfernen lassen werden.

 

Der Professor, der die Operation durchführen wird hat schon gesagt, dass er sie am liebsten drin lassen möchte, da man nicht weiß, was passiert, wenn man sie entfernt. Ob er sie drin lassen kann, weiß er aber noch nicht und das wird sich erst bei der OP entscheiden.  

Kniefaces

Meine beiden Knie. Das gute und das böse Knie. Meine Tochter hat die beiden Knie mal für eine Facebookaktion so bemalt. Wer gut aufgepasst hat, wird gesehen haben, dass hier das rechte Knie das böse Knie ist. Da das inzwischen operiert ist, sind die Gesichter jetzt anders herum.   

Der Arzt

Das ist Prof. Dr. Christian Lüring, aus dem Klinikum Dortmund. Der Arzt, der die OP durchführen wird. Ich habe ihn zufällig bei Facebook entdeckt und angeschrieben. 

Versuche

Zweimal in der Woche Kranken-gymnastik, Gerätetraining und unzählige Tapeverklebungen haben bis jetzt nicht geholfen. Sie lindern zwar etwas die Schmerzen, aber leider sind sie nicht von dauerhaftem Erfolg.


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